Astrologie Heute Nr. 229 (Juni 2024) - Editorial
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Astrologie Heute Nr. 229
Juni 2024

Inhaltsverzeichnis
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 E  D  I  T  O  R  I  A  L 
 

Erwarte das Unerwartete! Diese Charakterisierung von Uranus-Transiten wurde am 11. Mai 2024, in Kombination mit Jupiters Einfluss, Wirklichkeit: Die Schweiz gewann dank Nemos spektakulärem Auftritt den Eurovision Song Contest – nach dem letzten Sieg vor über 30 Jahren. Konstellationen von Jupiter/Uranus (JU/UR) stehen für rasche, überraschende Änderungen; als die JU/UR-Konjunktion exakt auf den Deszendenten des Schweizer Horoskops fiel, kanalisier-
te sie direkt diese Energien. Erfahren Sie ausserdem, welche astrologischen Faktoren widerspiegeln, dass die Schweiz sich am Gesangswettbewerb im Frühjahr 2024 von einer gefühlvolleren und zugänglicheren Seite  präsentierte, als man es von ihr bisher gewohnt war. [S. 17 ff.]

Bleiben wir gespannt, welche weiteren Wendungen durch diesen Transit initiiert wurden. Ansonsten sind die nächsten beiden Monate von einer Vielzahl planetarer Bewegungen geprägt, einschliesslich korrigierender Prozesse durch den rückläufigen Pluto und die verstärkte Wirkung von Saturn und Neptun durch deren Richtungswechsel, während Uranus in Stier und Jupiter in Zwillinge die Dynamik mit neuen Impulsen  vorantreiben. [S. 4 ff.]

Aufgrund zahlreicher Anfragen nach dem Vortrag zur JU/UR-Konjunktion – registrierte Abonnentinnen und Abonnenten von Astrologie Heute können zweimal jährlich kostenlos an einem Vortrag (online)  teilnehmen – vertieft Claude Weiss in dieser Ausgabe die entsprechenden Themen. Er erörtert die Chancen wie auch Herausforderungen, die diese Konstellation bietet, und was es zu beachten gilt, um die Chancen nicht zu verschenken. Zur Vertiefung Ihres Verständnisses der aktuellen astrologischen Lage analysiert er die historische Bedeutung vergangener JU/UR-Konjunktionen. Erfahren Sie ab S. 26, welche gesellschaftlichen,  wirtschaftlichen, wissenschaftlichen oder politischen Entwicklungen unter diesen Konstellationen  (seit Beginn des letzten Jahrhunderts) ihren Lauf nahmen.

Während die JU/UR-Kräfte weiterhin ihre Wirkung entfalten, stehen wir im Bereich der göttlich-weiblichen Energien vor bedeutenden Veränderungen. Lilith, das «Tor zur weiblichen Urkraft», welche «Mut, Unerschrockenheit und Entschlossenheit» symbolisiert, wechselt Ende Juni für neun Monate  ins Zeichen Waage und ändert damit ihre energetische Qualität. Alexandra Klinghammer lädt in ihrem Artikel dazu ein, die Verbindungen zwischen dem weiblichen Punkt im Horoskop und dem Waage-Zeichen zu  ergründen. Erfahren Sie ausserdem, auf welche Beziehungen und Projekte sich dieser Transit  besonders günstig auswirken kann. [S. 20 f.]

Manchmal müssen wir uns mit Widrigkeiten des Schicksals auseinandersetzen und hadern damit. Ein Beispiel dafür ist die unerwartete, schwere Erkrankung von Prinzessin Kate [S 8 ff.], die das britische Königshaus zum Improvisieren zwingt. Dann ähnelt unser Dasein zuweilen einer unübersichtlichen Dschungelszenerie, in der die Ereignisse unserer Kontrolle entgleiten. Gerade in Momenten eindringlicher Orientierungslosigkeit schärfen sich aber unsere Sinne, und wir erahnen, dass wir nicht allein sind. Überrascht erkennen wir Gleichgesinnte und Verbündete, aber auch unerwartete Gäste oder intuitive Wesen, die uns Botschaften aus anderen Welten  überbringen [siehe Titelbild]. Und wir fragen uns, ob sie wirklich getrennt von uns existieren, oder ob sie ein Spiegelbild oder gar ein Teil unserer selbst sind?

Barbara Kissling
Redaktorin

 

Barbara Kissling, geb. 1975, geprüfte Astrologin SFER, seit vielen Jahren Auseinandersetzung mit alternativen Heilmethoden und Bewusstseinsschulung; seit April 2021 Redaktionsleiterin ASTROLOGIE HEUTE; studierte Persönlichkeitspsychologie (lic. phil. I), langjährige Erfahrung in Personalentwicklung und Erwachsenenbildung (E-Mail: Barbara Kissling)