Die Finsternisse von Februar/März 2026
In zwei Artikeln, einem von Claude Weiss mit obigem Titel und einem von Dr. Federico Flueckiger mit der Überschrift «Die Saros-Serie 10 Nord – mit historischen und astronomischen Betrachtungen» werden die Eigenschaften der aktuellen Sonnenfinsternis vom 17. Februar und der Mondfinsternis vom 3. März 2026 nach verschiedenen Kriterien beleuchtet. In seinem Artikel beschreibt Claude Weiss, wie die Sonnenfinsternis, die bereits anderthalb Monate vor ihrer Konstellierung spürbar ist, bereits seit dem Jahresanfang über markante Ereignisse zum Ausdruck kommt. Dazu gehören mit der Sonnenfinsternis im Wassermannzeichen im exakten Quadrat zum Uranus extreme Vorkommnisse, die viele Menschen vor den Kopf stossen und völlig unerwartet sind. So bringen sowohl die Brandkatastrophe von Crans-Montana vom 1. Januar, wie auch der Angriff der USA auf Venezuela vom 3. Januar 2026 die Charakteristiken des Uranus und des Wassermann-Prinzips ungefiltert zum Ausdruck. Diese manifestierten sich aber ebenfalls im ersten Umgang der Walliser Behörden mit der Katastrophe, was allgemeines Kopfschütteln auslöste. Schroffheit und ein völliger Mangel an Bezogenheit charakterisierten auch die unmittelbaren Reaktionen der amerikanischen Regierung auf das Entsetzen, das im Zusammenhang mit der Tötung von Bürgerinnen und Bürgern durch die US-Einwanderungsbehörden auslöste. Bei vielen entstand dabei der Eindruck, dass es sich bei den Opfern um Personen handelte, die im falschen Moment am falschen Ort standen. Einem alten Klischee folgend wurde zunächst vom, unter dem Befehl der Regierung stehenden Justizdepartement versucht, diese als Terroristen hinzustellen, um einen Grund anführen zu können, warum sie zu Tode kamen.
Dass es in den von Donald Trump regierten USA ab Januar und bis Juni 2026 recht arbiträr und extrem zugehen könnte, konnte man bereits im Voraus aufgrund der Stellung der Sonnenfinsternis vom 17. Februar auf 29 Grad Wassermann annehmen. Diese findet in Opposition zu Donald Trumps Mars im ersten Haus statt, was der amerikanische Präsident durch die rote Mütze die er trägt, unterstreicht. Die Sonnenfinsternis ereignet sich in Washington aber auch am Aszendenten, was die Bedeutung dieser für die amerikanische Hauptstadt aufzeigt. Dass die EU und Europa – möglicherweise auch als Empfänger der unberechenbarem Handlungen Donald Trumps – von der Sonnenfinsternis betroffen sein könnten ergab sich daraus, dass in Brüssel die Finsternis am MC stattfindet. Glücklicherweise haben die Europäer im Zusammenhang mit Trumps Provokationen, die Gelegenheit genutzt, um dem amerikanischen Präsidenten gegenüber eine andere Reaktion zu zeigen, als jene bisher übliche der Anpassung. Dies kann unter Uranus zu Situationsumkehrungen führen: Jemand der es gewohnt bist, dass alle kuschen und mit seiner Masslosigkeit noch einen Zacken zulegt, mag erleben, dass sich das Gegenüber unerwarteterweise zur Wehr setzt. Wir befinden uns aber in einem Stück mit verschiedenen Akten und das Schlussbouquet steht noch nicht fest.
In seinem Artikel klärt uns Federico Flueckiger über die Eigenschaften der Muttereklipsen der beiden Finsternisse auf, die teilweise tief ins Mittelalter (Solare Muttereklipse von 944) oder in die Spätrenaissance (Lunare Muttereklipse von 1577) zurückreichen und den Eklipsenperioden der gegenwärtigen Finsternisse recht unterschiedliche Prägungen verpassen. Er verfolgt dabei einen faszinierenden innovativen Ansatz, den er durch markante Ereignisse auch aus lange zurückliegenden Zeiten illustriert.
Claude Weiss, beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Astrologie; Herausgeber der Zeitschrift ASTROLOGIE HEUTE; gründete 1978 die Astrodata AG, welche astrologische Textanalysen anbietet; Präsident des Schweizer Astrologenbundes (SAB) von 1987 bis 2019; gefragter Referent an internationalen Kongressen; Bücher: «Die 28 Mondphasen der Geburt», «Warum wir uns inkarnieren», «Horoskopanalyse» Bd. 1 & Bd. 2, «Karmische Horoskopanalyse», Bd. 1 & Bd. 2, Mitautor der Bücher «Pluto – Eros, Dämon und Transformation», «Die Lilith-Fibel», «Wendezeit 2010–2012», «Visionen einer neuen Zeit», E-Mail: Claude Weiss
Dr. Federico Flueckiger, Informatiker mit interdisziplinärem Abschluss; astrologischer Autodidakt (basierend auf Reinhold Ebertins Kosmobiologie), langjährige Erforschung astrologischer Langzeitzyklen auf der Basis astronomischer und historischer Fakten