Der nicht zu unterschätzende Chiron-Zeichenwechsel ins Stier-Zeichen
Alle 50 Jahre beginnt in den USA mit der Rückkehr des Planetoiden Chiron auf seine Geburtsstellung auf 20 Grad Widder eine Phase mit schwachen oder untauglichen Präsidenten. Besonders deutlich war dies in der Zeit von 1973 – 75, als zuerst die Watergate-Affäre startete und zum Rücktritt von Präsident Nixon führte (1973 – 74). Die nächste Enttäuschung und Demütigung ereignete sich unter derselben Konstellation Anfang 1975, als unter Nixons Nachfolger Gerald Ford die Amerikaner regelrecht aus Saigon flüchten mussten. Mit Chiron im Stier-Zeichen sank von 1976 – 80 unter dem schwachen Präsidenten Carter das Selbstbewusstsein der Nation erneut in den Keller, als die Angehörigen der amerikanischen Botschaft in Teheran als Geiseln genommen wurden. Dazu kann man, gemäss dem 50-Jahre-Chiron-Zyklus, 50 Jahre später in der heutigen Periode Parallelen zu damals entdecken: Mit Chiron auf 20 Grad Widder erlebten die Amerikaner mit Joe Biden 2023 einen altersschwachen Präsidenten, der sich unbedingt wieder aufstellen lassen wollte. Die gleiche Konstellation wiederholte sich im US-Präsidentschafts-Wahlmonat November 2024, und die Wählerinnen und Wähler fielen mit Donald Trump auf einen Blender herein, der ihnen goldene Zeiten versprach, aber sehr bald zeigte, dass er keine Anstalten macht, seine Wahlversprechen einzulösen. Kurz vor dem ersten Eintritt von Chiron ins Stier-Zeichen im Juni 2026 wird klar, dass sein Wahlkampfversprechen, keine Kriege zu führen, Makulatur ist und die Wähler erhalten die ersten Eindrücke der Entbehrungen, die ihnen mit einer hohen Inflation und teuren Spritpreisen drohen.
Wird es wieder so sein, dass, wie bis 1982/83, nun auch bis 2032/33 rezessive Tendenzen mit stagnierenden Börsen vorherrschen oder kommt es gar, wie bis 1932 mit Chiron im Stier, zu einer Depression (damals die Grosse Depression), die bis 1932 Wohlstand vernichtete und jede finanzielle Sicherheit infrage stellte?
Der Zusammenhang stimmt umso nachdenklicher, als es, ebenfalls 50 Jahre vorher, seit dem Gründerkrach von 1873 zur sogenannten Langen Depression kam, die überall bis 1879 und in vielen Staaten gar bis Ende der 1890er Jahre andauerte. Dabei stand von 1877 – 84 Chiron ebenfalls im Stier-Zeichen. Die Prozesse, die mit dem Wechsel von Chiron in dieses Zeichen, das mit Wohlstand und Besitz zu tun hat, in der Vergangenheit stattfanden und demnächst wieder stattfinden könnten, werden in diesem Artikel ausführlich besprochen.
Aus dem Inhalt
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Herausfordernde Zeiten beginnen mit Chiron auf 20 Grad Widder
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Allgemeine astrologische Bedeutung von Chiron in Widder und Chiron in Stier
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Chiron in Widder
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Mundane Entsprechungen
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Erster Chiron-Ausflug ins Stier-Zeichen im Juni 2026
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Chiron in Stier
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Mundanastrologische Entsprechungen
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Aktuelle Beispiele für den Transit von Chiron von 20 Grad Widder bis Ende Stier in den USA
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Die Periode von 2023/24 – 2033/34
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Chiron bald im Stier-Zeichen
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Volle Wucht der Entsprechungen erst 2027?
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Saturn/Neptun und deren dramatische Auslösung im Iran-Horoskop
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Chiron zwischen 20 Grad Widder und Ende Stier von 1973 – 1983/84
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Es beginnt eine schwierige Periode für die USA
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Reagan verströmt Zuversicht
Claude Weiss, beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Astrologie; Herausgeber der Zeitschrift ASTROLOGIE HEUTE; gründete 1978 die Astrodata AG, welche astrologische Textanalysen anbietet; Präsident des Schweizer Astrologenbundes (SAB) von 1987 bis 2018; gefragter Referent an internationalen Kongressen; Bücher: «Die 28 Mondphasen der Geburt», «Warum wir uns inkarnieren», «Horoskopanalyse» Bd. 1 & Bd. 2, «Karmische Horoskopanalyse», Bd. 1 & Bd. 2, Mitautor der Bücher «Pluto – Eros, Dämon und Transformation», «Die Lilith-Fibel», «Wendezeit 2010–2012», «Visionen einer neuen Zeit», E-Mail: Claude Weiss