40 Jahre Astrologie Heute
von Claude Weiss
Im Juni 1986 wurde vor genau 40 Jahren die erste Nummer von ASTROLOGIE HEUTE lanciert. Heute feiern wir mit Nr. 241 Anfang Juni 2026 40 Jahre ASTROLOGIE HEUTE. Dies ist Anlass, einen Blick darauf zu werfen, wie sich die Welt in dieser Zeit verändert hat.
Dabei stossen wir interessanterweise auf eine aufschlussreiche Parallele: Damals wie heute sind wir in Europa im Zusammenhang mit unserer Sicherheit in hohem Masse beunruhigt. Im Juni 1986, als die erste Nummer von ASTROLOGIE HEUTE (AH) herauskam, machten sich die Menschen infolge der radioaktiven Verseuchung wegen der Explosion des Atommeilers in Tschernobyl am 26. April 1986 Sorgen dazu, was man überhaupt noch unbedenklich essen kann. Heute sind wir im Zusammenhang mit Ereignissen aus der gleichen Gegend um Kiew in Sorge, wie wir uns im Zusammenhang mit der Unsicherheit des Weiterbestehens des bisher geltenden amerikanischen Schutzschirms gegen mögliche russische Aggressionen wehren können. Dabei fällt auf, dass damals wie heute Anfang Juni der Planet Pluto auf 5 Grad fix steht (damals auf 5 Grad Skorpion, heute auf 5 Grad Wassermann). Warum soll aber gerade diese Stellung eine besondere Bedeutung haben? Die Antwort darauf lautet, dass es im sogenannten «Menschheitshoroskop» eine kritische Opposition zwischen dem Neumond auf 7 Grad Stier und dem Uranus auf 4 Grad Skorpion gibt, deren Mittelwert auf 5+ Grad Stier liegt.
ASTROLOGIE HEUTE wird gleich bei seinem Erscheinen Anfang Juni von dem mit dem ersten Exemplar der Zeitschrift als Probenummer belieferten potenziellen Abonnentenstamm gefeiert, wobei unsere Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit der Bombardierung Libyens durch die USA und einem praktisch gleichzeitig stattfindenden Amoklauf des Chefs der Zürcher Baupolizei in Zürich, der drei Mitarbeiter in ihren Büros erschoss, den «Konstellationen der Gewalt» gilt. Ein Thema, welches sehr bald durch eine Auseinandersetzung mit der Tschernobyl-Atomkatastrophe eine Vertiefung erfährt. Die Intensität des Themas spiegelt sich auch darin, dass die Mondfinsternis vom 24. April 1986 auf 4 Grad Skorpion, in Konjunktion mit Pluto am absteigenden Mondknoten, stattfindet.
So gilt unsere Aufmerksamkeit im ersten Teil des Artikels der Frage, welche Parallelen es zwischen den aufwühlenden Jahren 1986 und 2026 gibt, und neuesten Entwicklungen, welche die Hoffnung nähren, dass wohl vorerst ein 3. Weltkrieg abgewendet wurde.
Neben den besonderen Pluto-Themen des Jahres 1986 folgt gleich danach, ab Ende 1987, die Beschäftigung mit der damals stattfindenden Saturn/Uranus-Konjunktion, welche einem Zyklus von 45 Jahren folgt. Auf diese wichtige Konstellation folgt 1989, mit einer dreifachen Saturn/Neptun-Konjunktion ein Zyklus, der sich 36 Jahre später, zum nächsten Mal, im Februar 2026 ereignet.
Was ASTROLOGIE HEUTE anbelangt, so bringt die Wende des Jahres 1989 unserer Zeitschrift neue Titelbilder. Dies fällt zusammen mit einem Redaktionswechsel, im Rahmen welchem Armando Bertozzi für die nächsten mehr als 30 Jahre die Redaktionsleitung übernimmt.
Ein Jahr später kommt es, zeitgleich mit der Invasion Saddam Husseins in Kuweit, vom 2. August, zur extremen Sonnenfinsternis vom 6. August 1990, die in ASTROLOGIE HEUTE als Vorbote für die Nostradamus-Eklipse vom 11. August 1999 beschrieben wird. Dem folgt die Beschäftigung mit der Deutschen Einheit von Anfang Oktober 1990 und im Januar 1991 mit der Alliierten-Intervention gegen den Irak und anschliessend im Juni dem Beginn der blutigen Bürgerkriege im Zusammenhang mit dem Zerfall von Jugoslawien.
In den Nummern 39 und 40 (ab Ende 1992) wird dann das Menschheitshoroskop beschrieben. Zu dieser Zeit gibt es aber auch wichtige personelle Verstärkungen. Ab Nummer 40 und 41 übernehmen Trix Andrychowska die Redaktionsassistenz und Brigitte Theler das Magazin, welches vierfarbig ausgestaltet wird.
Es folgen Artikel über die Aussenseiter Chiron und Lilith im Jahre 1993, ebenso wie Anfang 1995, mit dem Eintritt von Pluto ins Schütze-Zeichen, das Erdbeben von Kobe, Japan, mit ca. 5000 Toten. Während dieses Erdbeben im Orb von weniger als 24 Stunden des Eintritts von Pluto in Schütze zum Ausdruck kommt, liegt am ungleich stärkeren Erdbeben von Izmit, im Anschluss an die Sonnenfinsternis vom 11. August, mit 18'000 Toten ein Orb von einer knappen Woche vor.
Damit endet mit dem Jahr 1999 der erste Teil des Rückblicks auf die letzten 40 Jahre von ASTROLOGIE HEUTE. Er wird in der nächsten Nummer mit einer Beschreibung der Entwicklungen ab 2000 weitergeführt.
Claude Weiss, beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Astrologie; Herausgeber der Zeitschrift ASTROLOGIE HEUTE; gründete 1978 die Astrodata AG, welche astrologische Textanalysen anbietet; Präsident des Schweizer Astrologenbundes (SAB) von 1987 bis 2018; gefragter Referent an internationalen Kongressen; Bücher: «Die 28 Mondphasen der Geburt», «Warum wir uns inkarnieren», «Horoskopanalyse» Bd. 1 & Bd. 2, «Karmische Horoskopanalyse», Bd. 1 & Bd. 2, Mitautor der Bücher «Pluto – Eros, Dämon und Transformation», «Die Lilith-Fibel», «Wendezeit 2010–2012», «Visionen einer neuen Zeit», E-Mail:
Claude Weiss