Chiron-Zeichenwechsel ins Stier-Zeichen, 2. Teil:
Schwächephasen der USA nach Skandalen
Nach einer ausführlichen Rekapitulation der Themen, die wir Chiron im Stier-Zeichen zusprechen, folgte in der letzten Nummer von Astrologie Heute (Nr. 240) eine Analyse der Ereignisse der 1970er Jahre bis 1983/84, als Chiron nach einer Konjunktion mit seiner Radixstellung auf 20 Grad Widder ins Zwillinge-Zeichen ging. Nun machen wir einen weiteren Schritt von 50 Jahren zurück, bis in die 1920er Jahre, als Chiron erstmals 1926 provisorisch und dann definitiv ab März 1927 ins Stier-Zeichen wechselte. Damit umspannt er die Zeit bis 1933 und damit die Weltwirtschaftskrise, die mit massiven Verlusten an Wohlstand verbunden war. Dabei wird mit dem plötzlichen Tod von Präsident Warren Harding im Jahre 1923 unter dem Transit von Chiron auf seiner Geburtsstelle im Horoskop der USA ein skandalöses Bereicherungsnetzwerk der Regierungsmitglieder bekannt, was eine nationale Empörung auslöst. Zwar wird unter dem Nachfolger von Harding aufgeräumt, aber die Schwachstellen des amerikanischen Kapitalismus bleiben bestehen und werden durch eine Betonung von Pro-Business-Zielen der Nachfolgeregierungen Coolidge und Hoover auf die Spitze getrieben. Dabei fehlt jegliches Bewusstsein dafür, dass es zu einem Rückschlag kommen kann, was adäquate Reaktionen auf die im Oktober 1929 ausgelöste Weltwirtschaftskrise verunmöglicht. Dass es sich dabei, wie anfangs angenommen, um mehr als eine vorübergehende Korrektur handelt, wird den Regierungsmitgliedern erst im Laufe des Jahres 1930 bewusst. Damit kommt es unter dem Ende 1932 gewählten demokratischen Präsidenten F. D. Roosevelt zur erforderlichen «Rosskur», die er, mit Chiron auf den letzten Graden des Stier-Zeichens ab seinem Regierungsantritt im März 1933 umsetzt. Dies führt zu folgender im Artikel formulierten Frage, ob es im Zusammenhang mit den nächsten Jahren Parallelen zur Situation ein Jahrhundert früher gibt:
Dabei stellt sich in Anbetracht der unsicheren Situation mit Kriegen, welche den freien Fluss von Energieträgern und anderen Waren infrage stellen, sowie der willkürlich erscheinenden Zollpolitik des amerikanischen Präsidenten Donald Trump die Frage, ob uns zwei Zyklen von je 50 Jahren später, mit Chiron im Stier, ein Zeichen, in das der laufende Chiron 2027 definitiv eintritt, um dort bis 2033 zu verbleiben, in den kommenden Jahren ähnliche Themen bevorstehen könnten wie zur Zeit des vorletzten Chiron-Transits von 1927 – 1933.
Aus dem Inhalt
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Chiron auf 20 Grad Widder von 1923–25 und in Stier von 1926 – 33
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Präsident Harding verspricht Rückkehr zur Normalität
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Einschränkung der Einwanderung aus bestimmten Ländern
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Auch andere Gruppen unzufrieden
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Plötzlicher Tod Hardings bringt Skandale ans Licht
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Chiron-Rückkehr im Horoskop der USA bringt korrupte Präsidenten ans Licht
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Zusätzlich von Fluch des Tecumseh bedroht
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Setzt Luftepoche den Fluch ausser Kraft?
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Präsident Coolidge räumt auf
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Pro-Business-Ziele im Vordergrund
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Zunehmender Wohlstand für die Bessergestellten
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Chiron im Stier ab 1926/27
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Unliebsame Anzeichen übersehen und der Beschluss, notfalls Zölle erheben
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Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise 1932
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Gibt es Parallelen zur Situation ein Jahrhundert später?
Claude Weiss, beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Astrologie; Herausgeber der Zeitschrift ASTROLOGIE HEUTE; gründete 1978 die Astrodata AG, welche astrologische Textanalysen anbietet; Präsident des Schweizer Astrologenbundes (SAB) von 1987 bis 2018; gefragter Referent an internationalen Kongressen; Bücher: «Die 28 Mondphasen der Geburt», «Warum wir uns inkarnieren», «Horoskopanalyse» Bd. 1 & Bd. 2, «Karmische Horoskopanalyse», Bd. 1 & Bd. 2, Mitautor der Bücher «Pluto – Eros, Dämon und Transformation», «Die Lilith-Fibel», «Wendezeit 2010–2012», «Visionen einer neuen Zeit», E-Mail: Claude Weiss